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Wie unsere Stubentiger kommunizieren, Körpersprache, Miauen und Co.

  • Autorenbild: Ina Steinlicht
    Ina Steinlicht
  • 8. Jan.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Jan.



Katzen begleiten den Menschen seit Jahrtausenden- und doch erscheinen sie uns oft rätselhaft. Anders als Hunde kommunizieren Katzen leiser, subtiler und häufigüber feine Signale, die leicht übersehen oder missverstanden werden. Ein kurzes zucken der Schwanzspitze, ein bestimmer Blick oder ein leises Miauen können jedoch viel über Ihre Gefühle, Bedürfnisse und Absichten verraten.


Die Kommunikation von von Katzen besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Körpersprache, Lautäußerungen und Verhaltensweisen. Während Katzen untereinander vorallem nonverbal kommunizieren, nutzen sie gegenüber dem Menschen gezielt ihre Stimme, um Aufmerksamkeit zu erlangen oder Wünsche auszudrücken. Wer diese Signale zu deuten lernt, kann nicht nur Konflikte vermeiden, sondern auch die Bindung zu seiner Katze deutlich stärken.


Dieses Thema widemet sich der Frage, wie wir Katzen besser verstehen können. Es bietet einen Einblick in die Bedeutung von Körpersprache, Miauen, Schnurren und weiteren Ausdrucksformen und zeigt, dass Katzen keineswegs unnahbar und launisch sind- sondern sehr wohl kommunizieren, nur auf ihre eigene Art und Weise.


Ein bewusster Blick auf die Sprache der Katzen hilft uns respektvoller mit ihnen umzugehen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und ein harmonisches Zusammenspiel zu fördern.


"Wer seine Katze versteht, sieht sie nicht nur als ein Haustier, sondern als Persönlichkeit, die sie ist. Und genau dort beginnt die Beziehung, die leise ist aber unglaublich tief."

 

Die Bedeutungen der Schwanzhaltungen

 

  • Hoher aufrechter Schwanz deutet häufig auf ein selbstbewusstes aber freundliches auftreten hin.

  • Eine vibrierende Schwanzspitze deutet oft auf eine freundliche Begrüßung oder generelle Freude hin.

  • Der Locker nach unten hängendem Schwanz deutet auf ruhige Gelassenheit hin.

  • Der eingeklemmte Schwanz hingegen deutet auf Angst, Verunsicherung oder auch Unterwerfung hin.

  • Ein buschartiger und stark aufgeplusterter Schwanz hingegen deutet auf Angst, Verunsicherung und hohe Verteidigungsbereitschaft hin.

  • Der Schwanz peitscht hin und her deutet auf eine starke verärgerte Anspannung und Reizbarkeit hin.


Die Bedeutungen der Ohrstellungen

 

  • Die aufrechte und nach vorne gerichtete Ohrstellung deutet auf eine interessierte Wachsamkeit hin.

  • Zur Seite gerichtete Ohren deuten eine Verunsicherung und eine vorsichtige Defensive an.

  • Nach hinten angelegten Ohren bedeuten häufig eine Abwehrhaltung aus Verunsicherung, Angst oder auch Aggression.

 

Was Augen und Pupillen aussagen können:


  • Das langsame Blinzeln deutet auf Zuneigung, Vertrauen und Wohlbefinden hin.

  • Weit geöffnete Pupillen können mehrere Bedeutungen haben und müssen unteranderem im Kontext gesehen werden, sie können Spieltrieb, Jagdtrieb, Angst oder eine generelle starke Aufregung bedeuten.

  • Der starre Blick ist auch am besten im Kontext zu betrachten, deutet aber häufig auf eine Art der starken Anspannung bis hin zu sich sehr bedroht fühlen hin.



Die Körperhaltung


  • Wenn die Katze entspannt auf der Seite oder auf dem Rücken liegt, bedeutet es das sie sich sehr wohlfühlt und strahlt Vertrauen in ihre Umgebung aus. Achtung ein freiliegender Bauch deutet daraufhin, dass die Katze sich für sie in einer sicheren Umgebung befindet nicht zwangsläufig, dass sie dort gestreichelt werden möchte.

  • Eine geduckte Haltung, ein angezogener Schwanz und große Augen deuten auf Angst und große Verunsicherung hin.

  • Der hochgestellte Katzenbuckel symbolisiert ein Imponierverhalten, indem die Katze sich versucht größer zu machen als sie ist, es ist deswegen auch häufig im Verteidigungsmodus zu beobachten.

 


Sprache der Katzen: Was Miauen, Frauchen, knurren & Co bedeuten

 

Katzen haben eine breite Palette von Geräuschen, die sie nutzen können um Ihre Gefühle und Absichten auszudrücken. Doch was bedeuten sie wirklich?

In diesem Artikel tauchen wir in die Welt der Katzengeräusche ein und erklären was Miauen und co. Ausdrücken sollen.

 

Das Miauen


Das Miauen ist wohl das bekannteste und universellste Katzengeräusch und ist gleichzeitig  das am schwersten zu deutende.

Während junge Kätzchen das Miauen hauptsächlich nutzen um mit ihrer Mutter zu interagieren, entwickeln erwachsene Katzen diese Fähigkeit um mit dem Menschen zu kommunizieren. Denn interessanterweise Miauen erwachsene Katzen untereinander kaum. Das Miauen mit dem Menschen kann viele Bedeutungen haben, einige Katzen verwickeln Ihren Menschen sogar in ein Gespräch und gehen auch verschiedene Stimmlagen ein. Häufig deutet ein länger gezogenes Miauen auf Unbehagen hin, evtl. Hunger, Langweile, oder auch Schmerz. Dahingegen kann kurzes und leises Miauen eine Art der Zuneigung oder Begrüßung bedeuteten. Es ist in jeden Fall wichtig auf den Kontext und die Körpersprachliche Kommunikation zu achten.

 

Das Schnurren


Das Schnurren wird oft mit Zufriedenheit und Wohlbefinden in Verbindung gebracht. Meistens schnurren Katzen auch, wenn sie gestreichelt werden oder sich in einer entspannten Umgebung befinden. Doch Schnurren kann auch in weniger offensichtlichen Situationen auftreten: So nutzen Katzen beispielsweise das Schnurren auch zur Selbstberuhigung etwa bei Krankheit oder Stress.

Schnurren kann auch als eine Form der Selbstheilung dienen, da die Frequenz der Schnurrvibrationen nachweislich positive Auswirkungen auf die Selbstheilung haben kann.

 

Das Fauchen


Das Fauchen ist das eindeutigste und bedrohlichste Geräusch einer Katze. Es klingt aggressiv und das aus gutem Grund: Wenn eine Katze faucht soll es dem anderem Gegenüber deutlich signalisieren, dass sie sich bedroht fühlt und bei Grenzüberschreitungen angreifen würde. Es ist wichtig das Warnzeichen ernst zu nehmen und der Katze Raum und Zeit zu geben.



Das Knurren


Das knurren ist ebenfalls als ein Warnzeichen zu deuten, während es etwas subtiler und weniger intensiv ist wie das Fauchen, ist es nicht weniger ernst zu nehmen. Es zeigt, dass die Katze sich bedroht oder sehr Unwohl fühlt.

 

 

Zwitschern und Trillern

 

Diese Laute klingen wie eine Mischung aus Miauen und Schnurren und werden häufig in Situationen von Aufregung und Freude verwendet und bedeuten grundsätzlich eine positive Einstimmung oft benutzt es eine Mutterkatze um Ihre Kätzchen zu rufen und erwachsene Kätzchen behalten es bei um

zu begrüßen oder auf sich aufmerksam zu machen.



Das Heulen und das Kreischen


Heulen und Kreischen sind extreme Laute die in der Regel auf Schmerz, Angst oder einen intensiven Konflikt hindeuten. Diese Geräusche können bei einem plötzlichen Schmerzreiz auftreten oder auch wenn sie sich extrem bedroht fühlen meistens in einem Kampf oder verletzt sind.

 

Das Klappern der Zähne


Das Klappern mit den Zähnen beobachtet man häufig, wenn die Katze ein Beutetier anvisiert, diese Stimulation ist eine Vorbereitung un auf das zu Beißen.

Es gibt jedoch auch Theorien, dass die Katze versucht die Laute der Beute nachzuahmen um sie anzulocken.


 

 

 

 

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